Sechseinhalb Tipps um eine Stadt wie ein Einheimischer kennenzulernen

Veröffentlicht am 19 Oktober 2016

Hostels und Jugendherbergen - Städte wie die Einheimischen erleben

Wollt ihr unbedingt vermeiden, so wie dieser Typ hier rüberzukommen? Natürlich wollt ihr das. Hier erfahrt ihr mehr …

1. Lest die lokalen Nachrichten

Wenn ihr vor Ort etwas in eurer Landessprache in die Hände bekommt, solltet ihr diese wortwörtlich verschlingen, bevor ihr euch aufmacht. Sucht in Zeitungen oder Zeitschriften, auf Websites und in Social Media Feeds. In den Lifestylespalten könnt ihr die neuesten Topspots für Essen, Trinken, Unterhaltung und Shopping finden. Checkt den Newsbereich und ihr werdet auf alle wichtigen Nachrichten oder Ereignisse aufmerksam gemacht.

Ihr werdet euch vielleicht hin und wieder fragen, wofür das eine oder andere gut sein soll, dennoch ist es hilfreich, wenn ihr euch damit auseinandersetzt, wie anders diese Welt sein wird auf die ihr bei eurer Ankunft treffen werdet.

2. Recherche, Recherche und noch mal Recherche

Wenn ihr nicht die Hälfte eures Urlaubs vor dem Fahrkartenautomaten und mit diversem Kartenmaterial verbringen wollt, solltet ihr das öffentliche Verkehrsnetz vorher eingehend studieren und Informationen zu Linien, Preisen und dem entsprechenden Regelwerk einholen. Wenn ihr euch gerne unauffällig unter die Menschen mischen wollt, solltet ihr nicht zu JENEN gehören, die nicht ihr Kleingeld zur Hand haben oder am Drehkreuz lange nach ihrem Ticket suchen müssen.

Auf ganz ähnliche Weise könnt ihr mehr zu Mode und Kleidungsnormen erfahren und einzelne Teile zusammentragen. Pinterest ist dafür eine praktische Hilfe.

3. Kommt in einem Wohnviertel unter

Wenn ihr entschlossen seid in die lokale Kultur abzutauchen und den entsprechenden Rhythmus kennenlernen wollt, solltet ihr euch kein Hostel im Zentrum der Stadt suchen. Letzteres wird euch sonst eher aus der Bahn werfen. Denkt daran: während Upper Manhattan oder das West-End von London mit Attraktionen vollgepackt und ganz beeindruckend sind, sind relativ wenige normale (d.h. nicht schwerreiche) New Yorker oder Londoner hier verortet.

Wenn ihr euch ein Hostel in einem ganz normalen Wohngebiet sucht, habt ihr gleich zwei Vorteile auf der Hand: hier könnt ihr oftmals wirklich günstige Hostels finden und außerdem Authentizität erleben. Ihr könnt hier Schulter an Schulter Zeit mit den Einheimischen verbringen und in den örtlichen Restaurants und Cafés essen und trinken. Außerdem werdet ihr euch sehr viel besser orientieren lernen, als wenn ihr ständig im Zentrum der Stadt unterwegs seid.

Wir wollen damit nicht sagen, das Hostels im Zentrum bzw. in der Innenstadt nicht fantastisch sind, aber solche, die etwas abgelegener sind bzw. vorstädtischer liegen, werden euch mehr Authentizität vermitteln können.

4. Sucht euch vor Ort Freunde

Manchmal hapert dieser Plan an den Sprachkenntnissen, aber ein wenig Small Talk in einer Bar vor Ort oder dem Laden um die Ecke sollte möglich sein (auch dies wird euch einfacher in einer abgelegeneren Gegend gelingen- tatsächlich werden Einheimische bestimmt daran interessiert sein mehr darüber zu erfahren, warum es euch gerade in diese weniger touristische Gegend verschlagen hat). Eure neuen Freunde könnt ihr auch nach Tipps für Unternehmungen in der Umgebung fragen.

5. Bleibt erreichbar

Bevor ihr euch aufmacht, solltet ihr sicherstellen, dass euer Handy vor Ort funktionieren wird. Wenn nicht, solltet ihr euch ernsthaft nach einem günstigen Handy für diese Zeit umschauen oder aber nach einer entsprechenden SIM-Karte, um für eure Gruppe oder Leute vor Ort erreichbar zu sein.

6. "Tactial following"

Wir lieben unseren Reiseführer, wenn wir es aber ein wenig persönlicher wollen, es um aktuelle Tipps geht und wir außerdem ein bisschen besser verstehen wollen wie die Einheimischen ticken und welchen Sinn für Humor sie haben, solltet ihr einigen heimischen Social-Media-Profilen folgen. Twitter, Instagram und Snapchat sind besonders geeignet dafür.

Achtet darauf, Influencer aus verschiedenen Bereichen zu finden - Essen, Mode, Kultur -die ganze Bandbreite. Journalisten vor Ort sind oft ein guter Ausgangspunkt, da sie dazu neigen, gut vernetzt zu sein. Folgt ihnen und durchsucht die Tiefen ihrer Netzwerke!

6.5. Lasst den Selfie-Stick zu Hause

Vertraut uns hier einfach mal, okay?