Outdoor-Erlebnis in Portland: Wandern auf dem Mount Hood und der Columbia River Gorge

Veröffentlicht am 29 März 2016

Laura Harker, Redaktionsassistentin bei Slow Berlin, gibt uns nach ihrer neulichen Reise in den Pazifischen Nordwesten weitere Tipps… 

 

Photo: Shutterstock ID 116411086 [Mount Hood]

 

Portland ist für ein cooles, metropolitisches Stadtleben bekannt; aber vergesst nicht, dass es von unglaublich schönen natürlichen Landschaften des pazifischen Nordwestens umgeben ist. Wenn ihr euren Aufenthalt in einer Herberge in Portland verbringt, sind Mount Hood und Columbia River Gorge ideale Ziele für einen Ausflug in die Natur. Es kommt noch besser: sie sind beide sehr einfach von der Stadt erreichbar. Mit dem Auto ist man in nur 90 Minuten am Mount Hood und in 20 Minuten am Columbia River Gorge.

 

Mount Hood

Auf dem Mount Hood gibt e seine große Auswahl an Wanderwegen und Pfaden zum Mountain Biking. In den kälteren Monaten wird er zum Ski- und Snowboardparadies. Die Timberline Lodge - die viele als das Hotel im Film The Shining wiedererkennen werden - ist einer der beliebtesten Startpunkte für Wanderer und Mountain Biker. Viele Wege beginnen hier, führen am Rande des ZigZag Canyon entlang und durch den Paradise Park hindurch. Viele Wanderwege sind auch für Anfänger geeignet. Erfahrene Wanderer wählen oft die längere Variante, die durch den abgelegenen North Fork of Lost Creek führt.

 

Photo: Shutterstock ID 15754702 [Timberline Lodge]

 

Das Bergdorf Government Camp ist ein weiterer beliebter Ausganspunkt, und der hier liegende Mirror Lake Trail ist einer der geschäftigsten Wanderwege. Der Fluß am Ende dieser Route ist für die klare Reflektion des Bergs auf der Wasseroberfläche sehr berühmt, und die Region ist bei Heidelbeersammlern zwischen Ende August und Anfang September sehr beliebt.

 

Columbia River Gorge

 

Photo: Shutterstock ID 275634467 [Columbia River Gorge]

 

Nach nur 20 Minuten Autofahrt erreicht man den Columbia River Gorge, eine natürliche Grenze zwischen den Staaten Oregon und Washington, die für 137 Kilometer zwischen den Mündungen der Flüsse Deschutes und Sandy entlangläuft. Wenn ihr zum Gorge fahrt, werdet ihr einen National Forest Pass kaufen müssen, den man online erwerben und vor der Abfahrt ausdrucken muss. Er kostet nur $5 pro Tag.

Der Gorge besteht aus zwei unterschiedlichen Geländen: im Westen kann man durch dichte Waldgebiete wandern, die oft in den bekannten Nebelschleier Oregons gehüllt sind; und im Osten liegen kleine Hügel, Ackerland und große Viehfarmen. Eine der Sehenswürdigkeiten ist Oregon’s höchster Wasserfall, Mulnhomah Falls. Viele Besucher wandern vom unteren Ende bis an den Höchstpunkt des Wasserfalls.

Der Pacific Crest Trail, eine beeindruckende Wanderroute die von Mexiko, an der Westküste vorbei bis nach Kanada führt, durchquert den Columbia River Gorge. Viele Wanderer hiken nur den Gorge entlang. Auf diesem Weg überquert man die Bridge of the Gods, der tiefsten Punkt des Pacific Crest Trail und die Hauptverbindung zwischen Oregon und Washington für diejenigen, die zu Fuß unterwegs sind.