Berlin: vier der besten Stadtteile

Veröffentlicht am 29 März 2016

Fragt jeden Berliner und ihr bekommt die gleiche Antwort: die deutsche Haupstadt ist nicht eine Stadt, sondern eine Ansammlung von faszinierenden Stadtteilen. Gute Nachrichten für Backpacker, denn hier kann man sich in einer Nachbarschaft einquartieren, die einem gefällt, und die Stadt erkunden. Entscheidet ihr euch für eine Herberge in Berlin Mitte, in der Nähe von Sehenswürdigkeiten und Museen? Oder stürzt ihr euch mit einem Hostel in Kreuzberg in das Herz der alternativen Szene? Hier sind einige Tipps, die bei der Entscheidung helfen…

 

Ideal für Besichtigungen: Mitte

 

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Im zentralen Stadtteil Mitte befinden sich viele historische Sehenswürdigkeiten Berlins. Am berühmtesten ist natürlich das Brandenburger Tor am Ende von Unter den Linden, der zentralen Prachtstraße, in der man die Humboldt Universität, das Deutsche Historische Museum und die weltbekannten Ausstellungen auf der Museumsinsel findet.

Berlin Mitte besteht zum Teil aus der „neuen Sozialstadt“, die um den Alexanderplatz herum zu Zeiten der kommunistischen Regierung in der DDR erbaut wurde. Dazu gehört auch der Fernsehturm, der in den 60er Jahren erbaut wurde und eines der bekanntesten Merkmale Berlins ist.

 

Ideal für Märkte und Cafés: Friedrichshain

 

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Dieser ehemalige Stadtteil, der zu Ostberlin gehörte, besteht aus einer verlockenden Mischug aus grünen Plätzen, Cafés und Bars, und einem der letzten besetzen Häuserr der Stadt. Am Boxhagener Platz wird samstags ein Bauernmarkt und sonntags Flohmarkt gehalten, und in den umliegenden Straßen gibt es zahlreiche Lokale zum Essen und Trinken, wie zum Beispiel in der Nähe der Simon-Dach-Straße.

Ein weiteres Highlight in Friedrichshain ist der RAW-Tempel (siehe Foto). Es ist ein ehemaliger Rangierbahnhof, in dessen verlassenen Lagerhäusern sich nun Diskotheken, Ausstellungsräume und sogar eine Kletterwand befinden.

 

Ideal für die Alternativszene: Kreuzberg

 

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In den Jahren vor dem Mauerfall zog die Gegenkulturszene Westberlins Leute wie David Bowie, Iggy Pop und Nick Cave an - und Kreuzberg war der Mittelpunkt des Geschehens. Heute sieht man dort immernoch viele Bars und Diskotheken, alternative Läden und radikale Politik, besonders bei den jährlichen Feierlichkeiten zum 1. Mai und für Demos.

In der Oranienstraße (siehe Foto) befinden sich viele Institutionen Kreuzbergs, darunter das legendäre SO36. Im Westen Kreuzberg gibt es in der Bergmannstraße gehobenere Cafés und Restaurants.

 

Ideal zum Einkaufen: Charlottenburg

 

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Der Westen Berlins scheint ewig mit dem glamourösen Geist der 20er Jahre verbunden zu sein. In den letzten Jahren wurde die Gegend verschönert, sodass sie äußerst sehenswert ist. Das neue Bikini HouseEinkaufszentrum (siehe Foto) ist ein Einkaufsort mit Berliner Ambiente, während es im berühmten Kaufhaus KaDeWeganz in der Nähe am Wittenbergplatz stets heiter zugeht.

Einen kurzen Fußweg vom Wittenbergplatz entfernt ist der Nollendorfplatz im benachbarten Schöneberg, im Herzen der großen Gay-Szene Berlins mit zahlreichen Bars und Clubs.